Eine Bürgerinitiative für Menschen, die terrorisiert werden

(Firefox optimierte Webseite)

Achtung: Die BI hat ihre Lärmmesseinrichtung zur vollständigen und automatischen Dokumentation am 21.11.2011 in Betrieb genommen. Die Schallpegeldiagramme werden hier exemplarisch veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass wegen der unbewerteten Messung der Grundrauschpegel höher ist, als bei einer Dezibel-A Messung. Die hohen Pegelwerte bei Zugvorbeifahrten dagegen stimmen mit den Werten einer Dezibel-A Messung sehr genau überein.


Die Bürgerinitiative “STOPPT DEN BAHNLÄRM” wurde am 29.07.2010 in Meerbusch gegründet, aufgrund unzumutbarer Belastung von Anwohnern entlang der Bahnstrecke 2610 durch Güterzuglärm. Der Beirat der BI besteht zur Zeit aus folgenden Mitgliedern:

Eigentümergemeinschaft Barabara-Gerretz-Straße/Ostara-Straße
info@stoppt-den-bahnlaerm.de
Gabi Christmann
Ostarastraße 18
40670 Meerbusch
02104 / 9701 -47
gabi.christmann@stoppt-den-bahnlaerm.de

Ihr Name:


Hier den Firefox Browser herunterladen, falls Seitenelemente im Internet Explorer nicht sauber dargestellt werden.

Bitte laden Sie sich unser aktuelles A3-Poster HIER herunter und unterstützen Sie uns durch Ihr Interesse und durch den Aushang des Plakats. Ferner können Sie beim Verkehrsclub Deutschland ein Formular zur Lärmerfassung herunterladen und uns dieses (ausgefüllt an besonders lauten Tagen) zusenden.

HINWEIS: Die Mitglieder dieser BI sind nicht gegen Bahnen oder den Schienenverkehr ! Jedoch muss das erklärte politische Ziel “Güter auf die Schiene” durch verkehrspolitische Planung unterstützt werden, statt mit Ignoranz gegenüber den gequälten Anwohnern an Schienenstrecken einfach die Güterzüge im 5 Minuten-Takt durch die Wohn- und Feriengebiete dieses Landes dröhnen zu lassen. Mehr “Hirn” und weniger “Bauch” in der Verkehrspolitik müssen her ! Güterzüge dürfen nicht nachts mit 85db(A) bis über 100dB(A) an Schlafzimmerfenstern vorbeidonnern. Die Mehrheit der Bundesländer würde von einem Festhalten am Masterplan Güterverkehr und Logistik, und von bürgerfreundlichen Neubaustrecken für den Güterverkehr deutlich mehr profitieren, als etwa von der Umsetzung des milliardenschweren Stuttgarter Projektes S21 (für das die Bürger aller Bundesländer mitbezahlen). Neben der Tatsache, dass Güterverkehr dann aus den Wohngebieten auf wohngebietsferne Strecken verlagert werden könnte, würde sich die logistische Leistungsfähigkeit des gesamten Landes potentiell steigern, und dies käme allen Kommunen und allen Bundesländern zugute, auch Bayern und Baden-Württemberg.


Eine generelle Regelung zum Schutz vor Schienenverkehrslärm gibt es in Deutschland nicht. Lediglich beim Neubau oder einer wesentlichen Änderung eines Schienenweges, z.B. wenn der Schienenweg um ein durchgehendes Gleis baulich erweitert wird, sind in der Verkehrslärmschutzverordnung – 16.BImSchV zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen Immissionsgrenzwerte festgelegt (Lärmvorsorge). Jedoch: Kein Verkehrslärm ist lauter, aggressiver und näher !
Das Eisenbahnbundesamt kann nichts dagegen unternehmen, dass uralte Güterzüge (bis zu 70 Jahre alt), mit beschädigten Radreifen auf verschlissenen Schienen fahren – das macht unmenschlichen Lärm. Eine gesetzliche Änderung kann nur der Bundestag beschliessen. Das gilt für alle Arten von Verkehrslärm. Wer heute falsch wählt, wird morgen leiden. Fragen Sie gezielt: “was tut ihre Partei gegen den unsäglichen Verkehrslärm”, bevor Sie ihr Kreuzchen machen.
Mit 40 Tonnen Last pro Güterwagon und 120 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften entstehen, z. B. mitten in der Nacht, mehr als 100 dB(A) Lärm. (Düsenjäger-Niveau). Von den Gefahren durch den Transport hochgiftiger Chemikalien durch Wohngebiete, entlang von Kindergärten und Schulen, ganz zu schweigen.
Dieser Lärm verursacht bei Anwohnern die permanente Ausschüttung von Stresshormonen, die Blutfette bilden und das Abwehrsystem des Körpers durcheinander bringen. Menschen werden krank.
Kinder werden dadurch massiv in ihrer körperlichen, schulischen und sozialen Entwicklung gestört. Menschen allen Alters haben dadurch ein vielfach höheres Gesundheits- und Krebsrisiko.
Generell müssen Menschen neben Gehörschäden vor allem mit Herz- und Kreislaufproblemen und langfristig auch mit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Krebsleiden rechnen.
Es ist ein klares Notsignal, dass Bund und Bahn, trotz unserer hohen Steuerbelastung nicht für Lebensqualität sorgen, Neubaustrecken für den Güterverkehr bauen, Lärmschutzwände bauen, Fahrzeuge und Schienen warten, von Grauguss auf Kunststoffbremsen umrüsten usw.
Wir Bürger dieses Landes kämpfen für unsere grundgesetzlich verbrieften Rechte und gegen körperliche Versehrtheit durch pseudo-staatliche, in Wahrheit aber rein lobbyistische Willkür bei der Verwendung unserer Steuergelder“, es gibt kein höheres übergeordnetes Interesse. Weg mit Korruption, Lobbyismus und dem Diebstahl der Steuergelder. Bürger, wacht auf und wehrt Euch durch Euer Wahlverhalten !
Statt in Luxusbahnhöfe und in unnötige, d.h. keine nennenswerten Zeitvorteile bietenden aber unglaublich teuren ICE-Strecken, sollten die Gelder in ein modernes und umweltfreundliches Güterbahnsystem gesteckt werden, wie in den Niederlanden oder der Schweiz.
Lärm kostet Milliarden und, ohne Übertreibung, so manchen das Leben.
Stoppt den Bahnlärm – für die Menschen


Es ist absurd, die Güterautobahnen der Zukunft sollen durch Wohngebiete führen und den Menschen tagsüber die Ruhe und nachts den Schlaf rauben. Dieses Konzept ist menschenverachtend und krank. Politiker, die dieses Konzept mittragen, sollten entmündigt werden, denn sie sind ganz offensichtlich nicht mit gesundem Menschenverstand ausgestattet. Wir fordern als kurzfristige Maßnahme die Vorschrift zu Langsamfahrt und die Mengenbegrenzung von Güterzügen in Wohngebieten! Mittelfristig ist ein Durchfahren von Wohngebieten verkehrsplanerisch zu vermeiden. Ein langsames Durchfahren der Stadtteile Meerbusch-Osterath, Meerbusch-Bösinghoven und Krefeld-Oppum Süd entlang der Strecke 2610 verursacht keinen nennenswerten Zeitverlust für den Zuglauf und vermindert sogar die Wahrscheinlichkeit sonst häufiger Zugstops durch Haltesignale. Es ergeben sich dadurch nicht nur deutlich niedrigere Schallemissionswerte, sondern nebenbei auch Kosteneinsparungseffekte, durch Verminderung von Verschleiß an Schienen und Fahrzeugen.
Wohlgemerkt verstoßen zahlreiche Lokführer aus Übermüdung oft gegen geltende Dienstvorschriften, weil sie Vorsignale nicht beachten und aus voller Fahrt abbremsen, statt langsam an Haltesignale heranzufahren. Dadurch entstehen zusätzlich extrem unangenehme und extrem laute Geräusche und auch potentielle Sicherheitsprobleme in Wohngebieten.

Die Deutsche Bahn AG, hat nachgebessert und bereits einen Teil der Flotte mit modernen Bremsen aus Verbundmaterial ausgestattet (LL-Bremssohle). Diese Bremsen mindern die subjektiv empfundene Lärmbelastung um etwa 10dB. Jedoch bedeutet dies, in Anbetracht der oftmals über 80dB(A) Schalleistungspegel in der Nacht, noch in 50m Entfernung, dass dann ein Schallleistungspegel von 70dB(A), statt 80dB(A) die Menschen weiterhin vom Schlaf abhält (entspricht etwa einem vorbeifahrenden PKW in 10m Entfernung). Für alle anderen Lärmverursacher gilt der realistische Grenzwert von 35dB(A) (entspricht etwa einem ruhigen Zimmer). Der Neubau von “Güterautobahnen” außerhalb von Wohngebieten erscheint uns der einzig gangbare Weg zu sein, das Ziel “Güter auf die Schiene” sinnvoll umsetzen zu können. Die Güterautobahnen der Zukunft dürfen nicht durch Wohngebiete führen. Das wäre menschenverachtend. Wir halten die Aussage der CDU, bzgl. der “niedrigen” Kosten von S21 für unangebracht, im Angesicht der bisherigen Mittel für den bundesweiten Lärmschutz, die jährlich nur 0,05% der Kosten von S21 ausmachen dürfen. Trotz aktuell ca. 3 Milliarden Euro jährlichem Zuschuss aus Steuergeldern (zinslose Darlehen des Bundes an die Bahn AG) und abgesicherten Anleihen in Höhe von aktuell ca. 20 Milliarden Euro Marktwert ist von solchen Güterautobahnen abseits der Wohngebiete bislang keine Rede. Dafür investiert man in teure Prunkbahnhöfe, deren neue Lautsprecher uns weiterhin das alte Lied von der unvorhersehbaren Verspätung singen. Wollen wir Steuerzahler uns weiter auf den Arm nehmen lassen ?

Als stark vom Güterzuglärm betroffene Anwohner an der Bahnstrecke 2610 Krefeld-Köln, setzen wir uns ein FÜR menschenwürdiges Wohnen an Bahnstrecken, FÜR wohngebietsferne Neubaustrecken für den Güterverkehr (Autobahn/Schiene Paralleltrassen), GEGEN Lärmterror durch falsche Strategien und Prioritäten, GEGEN Verschwendung von Steuermilliarden durch Politik und Bahn AG für Prunkbahnhöfe und sonstige bahneigene Repräsentationsimmobilien. Statt für administrative Wasserköpfe und überteuerte Bahn-interne Dienstleistungen, statt für Korruption und Skandale sind wir FÜR die Verwendung der Steuermittel zur Förderung bürgerfreundlicher und moderner Bahnen und für Verlagerung des Güterverkehrs auf Neubaustrecken außerhalb der Wohngebiete. Synergieeffekte bei Bau, Instandhaltung, Logistik und Lärmschutz werden durch kombinierte Trassenplanung für Autobahn und Schiene möglich und machen Steuergelder frei, für die sinnvolle verkehrspolitische Neuordnung.

Die “beste” Bahn zeigt uns hier, was sie außer hohen Normaltarif-Preisen, undurchschaubarem Spezialtarif-Dickicht, nervtötenden und unglaubhaften Entschuldigungen, Unpünktlichkeit, Fäkaliengeruch- und Reinigungsmittel-zerstäubung über ICE-”Klimaanlagen”, orthopädischen Sitzen mit Nackenstützen auf Schulterblatthöhe, dem schlechtesten Thermoskannen-kaffee der Welt und ständigen Betriebsstörungen sonst noch für unser Wohlbefinden tun kann.

One Response to “Eine Bürgerinitiative für Menschen, die terrorisiert werden”

  1. rscherau sagt:

    Unerträglicher Lärm bei Schichtdienst wird der Zug zur Qual. Nachts 3-4 mal wachwerden ist unmenschlich. Geht an die Substanz.
    Kein durchschlafen ist möglich. Nerven liegen blank wie die Gleise.

Ihre Rückmeldung

Sie müssen sich erst anmelden bevor Sie einen Kommentar abgeben dürfen.